Lagerregal – professionelle Regalsysteme für Lager, Werkstatt und Betrieb

Ein Lagerregal ist die Grundlage jeder funktionierenden Lagerorganisation. Ob Handwerksbetrieb, Onlinehändler, Werkstatt oder privater Vorratsraum: Ein Lagerregal nutzt die Raumhöhe statt der teuren Grundfläche, macht Bestände auf einen Blick sichtbar und hält Wege kurz. In dieser Kategorie finden Sie Lagerregale in 40 und 60 Zentimetern Tiefe, in verschiedenen Breiten und Höhen – alle steckbar, pulverbeschichtet und ohne Schrauben in wenigen Minuten aufgebaut.

Was ist ein Lagerregal und wofür wird es eingesetzt?

Ein Lagerregal ist ein Schwerlastregal, das auf hohe Traglasten und häufigen Zugriff ausgelegt ist. Vier Winkelprofile aus Stahl bilden die Ständer, dazwischen tragen eingesteckte Traversen die Fachböden. Eingesetzt wird ein Lagerregal überall dort, wo Ware, Material oder Werkzeug strukturiert und dauerhaft untergebracht werden muss.

Aufbau eines Lagerregals aus Steckprofilen

Die Traversen rasten formschlüssig in die gelochten Winkelprofile ein, darauf liegen die Fachböden. Ein steckbares Lagerregal kommt völlig ohne Schrauben aus – ein Gummihammer genügt für die Montage. Bei Umbauten oder einem Standortwechsel lässt sich das Regal ebenso schnell wieder zerlegen und neu aufbauen.

Traglast beim Lagerregal richtig verstehen

Entscheidend ist die Traglast pro Ebene bei gleichmäßiger Verteilung, nicht die Gesamttraglast. Ein solides Lagerregal trägt je nach Breite und Tiefe 100 bis 250 Kilogramm pro Fachboden. Herstellerangaben gelten für flächig verteilte Last – konzentrierte Punktlasten reduzieren die zulässige Belastung erheblich. Planen Sie mit Reserve.

Warum ein Lagerregal Fläche spart

Bei fünf Ebenen und 120 Zentimetern Breite entstehen rund 3,6 Quadratmeter Ablagefläche auf nur 0,72 Quadratmetern Grundfläche. Ein Lagerregal vervielfacht damit die nutzbare Fläche eines Raums, ohne dass Sie zusätzliche Quadratmeter anmieten müssen. Genau darin liegt der wirtschaftliche Kern der Sache.

Lagerregal mit 40 cm Tiefe – schmal und übersichtlich

Vierzig Zentimeter Tiefe sind der Standard für schmale Lagergänge, Nebenräume und Werkstattbereiche mit begrenzter Breite. Ein Lagerregal in dieser Tiefe bleibt schlank, lässt genug Durchgang frei und nimmt trotzdem Ordner, Kleinteilekästen, Farbdosen und mittelgroße Boxen problemlos auf.

Mehr Durchgang im schmalen Lagerraum

In einem Gang mit 160 Zentimetern Breite bleiben bei beidseitiger Aufstellung mit 60 Zentimetern Tiefe nur 40 Zentimeter Durchgang – deutlich zu wenig. Mit einem Lagerregal in 40 Zentimetern Tiefe auf beiden Seiten sind es 80 Zentimeter. Das reicht, um mit Kartons bequem zu passieren.

Bessere Übersicht bei geringerer Regaltiefe

Bei 40 Zentimetern stehen Artikel maximal zwei Reihen hintereinander. Sie sehen sofort, was vorhanden ist, und nichts verschwindet dauerhaft in der hinteren Reihe. Für schnelldrehende Ware ist ein flaches Lagerregal deshalb oft die klügere Wahl als eine tiefere Ausführung.

Ordner und Archivunterlagen lagern

Standardordner mit rund 32 Zentimetern Höhe und 29 Zentimetern Tiefe stehen bei 40 Zentimetern Regaltiefe problemlos. Auch Archivboxen im A4-Format finden bequem Platz. Für Buchhaltung, Auftragsunterlagen und Betriebsarchive ist ein Lagerregal in dieser Tiefe eine sehr praktische Lösung.

Lagerregal mit 60 cm Tiefe – maximale Ablagefläche

Sechzig Zentimeter Tiefe sind die richtige Wahl für Versandkartons, Eurokisten, Getränkekästen und sperrige Ware. Ein Lagerregal in dieser Tiefe bietet fünfzig Prozent mehr Ablagefläche pro Meter Wandlänge als die flachere Variante – ohne dass Sie zusätzliche Wandmeter benötigen.

Standardkartons quer lagern

Ein klassischer Versandkarton misst rund 60 mal 40 Zentimeter. Auf einem tiefen Lagerregal steht er quer und nutzt die Tiefe vollständig aus. Bei 40 Zentimetern ragt er über oder muss längs gestellt werden, was Regalbreite verschwendet. Diese Rechnung entscheidet meist eindeutig über die Tiefe.

Eurokisten und Sichtlagerkästen

Eurokisten im Format 600 mal 400 Millimeter passen exakt quer auf ein Lagerregal mit 60 Zentimetern Tiefe. Zwei Kisten nebeneinander pro Meter Regalbreite ergeben ein sauberes Raster. Wer mit standardisierten Behältern arbeitet, sollte die Regaltiefe konsequent daran ausrichten statt umgekehrt.

Wann 60 cm Tiefe zu viel sind

In Gängen unter 180 Zentimetern Breite engt ein tiefes Lagerregal den Durchgang zu stark ein, besonders bei beidseitiger Aufstellung. Messen Sie vorab die Gangbreite und rechnen Sie mindestens 90 Zentimeter freien Durchgang ein, wenn Mitarbeiter mit Kartons in beiden Händen passieren müssen.

Breiten und Höhen beim Lagerregal richtig wählen

Die gängigen Breiten liegen bei 90, 120, 150 und 180 Zentimetern, die Höhen bei 150, 180 und 200 Zentimetern. Entscheidend ist nicht nur die Wandlänge, sondern auch die Reichweite: Was ohne Leiter nicht erreichbar ist, wird im Tagesgeschäft kaum genutzt.

Schmales Lagerregal mit 90 cm Breite

Mit 90 Zentimetern passt dieses Format in nahezu jede Nische oder Restfläche. Kurze Traversen biegen sich weniger durch, deshalb liegt die Traglast pro Fachboden bei einem schmalen Lagerregal häufig am höchsten. Ideal für schwere Einzelteile oder als Ergänzung bestehender Regalzeilen.

120 cm Breite als meistgewählte Größe

Einhundertzwanzig Zentimeter sind der beliebteste Kompromiss aus Kapazität und Platzbedarf. Ein Lagerregal dieser Breite nimmt pro Ebene drei Versandkartons quer oder rund zwölf Ordner auf. Für kleinere Betriebe und Onlinehändler mit überschaubarem Sortiment ist das meist die passende Standardgröße.

150 und 180 cm Breite für lange Wände

Bei größeren Breiten lagern Sie mehr pro Einheit und benötigen weniger Ständerprofile pro Meter Wandlänge. Das macht ein breites Lagerregal wirtschaftlich attraktiv. Achten Sie hier besonders auf gleichmäßige Beladung, weil lange Traversen sich stärker durchbiegen als kurze.

Deckenhöhe vor dem Kauf prüfen

Bei 200 Zentimetern Höhe lohnt ein Blick nach oben: Rohrleitungen, Sprinkleranlagen, Lampen und Deckenbalken ragen häufig in den Aufbaubereich. Beim Aufrichten benötigt ein Lagerregal kurzzeitig etwas mehr Höhe als im fertig stehenden Zustand. Messen Sie die lichte Höhe an der geplanten Stelle.

Lagerregal Metall – warum Stahl die richtige Wahl ist

Ein Lagerregal Metall ist unempfindlich gegen Feuchtigkeit, Öl, Chemikalien und mechanische Belastung. Anders als Holzregale nimmt es keine Feuchtigkeit auf, verzieht sich nicht und trägt deutlich höhere Lasten. Im gewerblichen Dauereinsatz ist das der entscheidende Unterschied zur günstigen Alternative.

Lagerregal Metall oder Holzregal?

Holzregale sind günstig, aber empfindlich: Sie nehmen Feuchtigkeit auf, quellen und verlieren an Stabilität. Ein Lagerregal Metall bleibt formstabil, auch nach Jahren unter Volllast. Bei höheren Lasten biegen sich Holzböden zudem sichtbar durch, während Stahltraversen die Last sauber in die Ständer ableiten.

Lagerregal Metall oder Kunststoffregal?

Kunststoffregale sind leicht, rostfrei und schnell aufgebaut, aber deutlich weniger tragfähig. Bei Lasten über 50 Kilogramm pro Ebene stoßen sie an Grenzen und verformen sich dauerhaft. Wer Ware, Werkzeug oder Ersatzteile lagert, braucht ein Lagerregal Metall statt einer Kunststofflösung.

Lagerregal Metall mit Stahlfachböden

Beschichtete Holzwerkstoffböden sind günstig und für viele Anwendungen ausreichend, quellen in feuchten Räumen aber an den Kanten. Ein Lagerregal Metall mit Stahlböden ist unempfindlich gegen Feuchtigkeit, Öl und Chemikalien und damit erste Wahl für Werkstatt, Waschküche und ungeheizte Lagerhallen.

Pulverbeschichtung als Korrosionsschutz

Eine hochwertige Pulverbeschichtung schützt jedes Lagerregal Metall dauerhaft vor Flugrost und ist widerstandsfähiger als einfacher Lack. Kontrollieren Sie besonders die Auflagekanten der Fachböden – dort scheuert die Beschichtung am ehesten. Kleine Schäden lassen sich mit Lackstift ausbessern, bevor sich Rost ausbreitet.

Lagerregal Metall in ungeheizten Hallen

In ungeheizten Lagerhallen schwankt die Luftfeuchte stark, Kondenswasser bildet sich an kalten Oberflächen. Ein Lagerregal Metall mit Pulverbeschichtung übersteht das problemlos. Achten Sie zusätzlich auf Wandabstand von zwei bis fünf Zentimetern, damit Luft hinter dem Regal zirkulieren kann.

Lagerregal Metall und Brandschutz

Stahl ist nicht brennbar – ein relevanter Vorteil gegenüber Holzregalen, gerade bei der Lagerung von Farben, Ölen oder Lösungsmitteln. Ein Lagerregal Metall reduziert die Brandlast im Raum spürbar. Klären Sie im gewerblichen Umfeld die konkreten Anforderungen mit Ihrer Berufsgenossenschaft.

Lagerregal Metall reinigen und pflegen

Staub entfernen Sie trocken mit Bürste oder Staubsauger, Öl- und Fettflecken mit einem feuchten Tuch und mildem Reiniger. Scheuermittel und Stahlwolle greifen die Beschichtung eines Lagerregals Metall an und schaffen genau die Angriffsflächen, die Sie eigentlich vermeiden wollen.

Lagerregale im gewerblichen Einsatz planen

Im Betrieb entscheidet die Flächeneffizienz über die Kosten. Lagerregale in Reihen aufgestellt nutzen die Raumhöhe optimal und halten Wege kurz. Achten Sie auf einheitliche Ebenenhöhen über alle Einheiten hinweg – das erleichtert Inventuren und beschleunigt das Umlagern von Ware erheblich.

Gangbreiten richtig planen

Zwischen zwei Regalzeilen sollten mindestens 90 Zentimeter frei bleiben, damit Mitarbeiter mit Kartons in beiden Händen passieren können. Wird ein Hubwagen eingesetzt, sind 120 bis 150 Zentimeter nötig. Planen Sie die Gangbreite vor dem Kauf, nicht erst nachdem alle Lagerregale stehen.

Beschriftung und Lagerplatzsystem

Vergeben Sie jeder Regaleinheit einen Buchstaben und jeder Ebene eine Nummer. So entsteht ein eindeutiger Lagerplatz wie A3 oder C1. Bei mehreren Lagerregalen sinkt die Suchzeit dadurch drastisch, und neue Mitarbeiter finden sich innerhalb weniger Minuten selbstständig zurecht.

Schnelldreher und Langsamdreher trennen

Artikel mit hoher Umschlagfrequenz gehören auf Hüft- bis Brusthöhe und möglichst nah am Packplatz. Selten benötigte Ware kann nach oben oder in entlegenere Lagerregale. Diese einfache Zonierung reduziert die tägliche Laufleistung im Lager spürbar und beschleunigt die Kommissionierung.

Inventur mit strukturierten Lagerregalen

Eine klare Struktur beschleunigt Inventuren erheblich. Zählen Sie systematisch Regal für Regal und Ebene für Ebene, statt kreuz und quer zu suchen. Halten Sie eine Ebene pro Lagerregal als Pufferfläche frei – dort können Sie Ware zwischenlagern, ohne den Gang zu blockieren.

Lagerregale erweitern und nachrüsten

Modulare Systeme lassen sich in beide Richtungen ergänzen. Voraussetzung sind gleiche Tiefe, gleiche Profilhöhe und kompatible Traversen. Notieren Sie Modellbezeichnung und Maße Ihrer Lagerregale, damit spätere Ergänzungen bündig anschließen und die Ebenen über alle Einheiten hinweg durchlaufen.

Lagerregal in Werkstatt und Handwerksbetrieb

In der Werkstatt zählt Zugriffsgeschwindigkeit. Ein Lagerregal entlang der Wand hält Werkzeug, Verbrauchsmaterial und Ersatzteile in Griffweite, ohne dass Sie den Arbeitsbereich verlassen müssen. Sortieren Sie nach Zugriffshäufigkeit statt nach Größe – das spart im Alltag messbar Wege.

Kleinteile im Lagerregal organisieren

Schrauben, Dübel und Kleinteile verschwinden im offenen Regal schnell. Nutzen Sie Sichtlagerkästen und stellen Sie diese in einer eigenen Ebene zusammen. So bleibt Ihr Lagerregal übersichtlich und Sie finden Kleinteile in Sekunden statt in Minuten – der größte Zeitgewinn im Werkstattalltag.

Ergonomische Höhenaufteilung

Legen Sie häufig benötigtes Material auf Hüft- bis Brusthöhe, schwere Gegenstände nach unten und selten Gebrauchtes nach oben. Diese Aufteilung reduziert Bücken und Strecken erheblich. Ein Lagerregal mit verstellbaren Fachbodenhöhen lässt sich exakt an Arbeitsweise und Körpergröße anpassen.

Lagerregal montieren – Schritt für Schritt

Legen Sie zuerst alle Teile bereit und prüfen Sie die Stückzahl anhand der Anleitung. Verbinden Sie zwei Ständerprofile mit den untersten Traversen, ergänzen Sie die zweite Seite und arbeiten Sie sich Ebene für Ebene nach oben. Richten Sie das Lagerregal zum Schluss sauber aus.

Werkzeug und Montagezeit

Für ein steckbares Lagerregal brauchen Sie im Wesentlichen einen Gummihammer, eine Wasserwaage und ein Maßband. Rechnen Sie mit 20 bis 45 Minuten pro Einheit. Zu zweit halbiert sich die Zeit, weil das Ausrichten der Seitenrahmen allein deutlich umständlicher ist.

Traversen vollständig einrasten lassen

Kontrollieren Sie vor dem Beladen, ob alle Traversen vollständig eingerastet sind. Halb sitzende Verbindungen kosten erheblich Traglast und können unter Last nachgeben. Ein kurzer Schlag mit dem Gummihammer auf jede Traverse gibt Sicherheit – ein korrekt sitzendes Lagerregal klingt hell und fest.

Unebene Böden ausgleichen

Hallen- und Kellerböden haben häufig Gefälle. Gleichen Sie das mit Kunststoffkeilen oder Stellfüßen aus, bevor Sie beladen. Ein verkantetes Lagerregal überträgt Spannung auf die Steckverbindungen und verliert an Traglast. Eine Wasserwaage auf dem untersten Fachboden zeigt zuverlässig, ob alles im Lot steht.

Lagerregal richtig beladen

Schweres nach unten, Leichtes nach oben – diese Grundregel hält den Schwerpunkt tief und macht jedes Lagerregal kippsicher. Verteilen Sie die Last flächig über den Fachboden statt punktuell an einer Stelle. Einseitige Beladung nur einer Regalhälfte sollten Sie grundsätzlich vermeiden.

Punktlasten vermeiden

Eine schwere Maschine oder ein Metallblock belastet den Fachboden an wenigen Quadratzentimetern. Das ist deutlich kritischer als dieselbe Masse in Kartons verteilt. Legen Sie in solchen Fällen eine zusätzliche Platte unter, damit sich die Last über die gesamte Fläche des Lagerregals verteilt.

Wandbefestigung als Kippschutz

Bei hohen Modellen ab 180 Zentimetern empfiehlt sich eine Wandbefestigung mit zwei Winkeln an den oberen Profilen. Das ist besonders wichtig auf unebenen Böden und in Bereichen mit Publikumsverkehr. In Mietobjekten klären Sie das Bohren vorab mit dem Vermieter ab.

Lagerregal kaufen – die wichtigsten Kaufkriterien

Vier Punkte entscheiden: verfügbare Wandlänge, Deckenhöhe, benötigte Traglast pro Ebene und die passende Tiefe. Messen Sie zuerst, kaufen Sie danach. Diese Reihenfolge erspart Rücksendungen und die Erkenntnis, dass beim Lagerregal am Ende genau zwei Zentimeter fehlen.

Richtig messen vor dem Kauf

Notieren Sie Wandlänge, lichte Deckenhöhe und alle Störstellen wie Rohre, Zählerkästen, Türanschläge und Sprinklerköpfe. Ziehen Sie von der Wandlänge fünf Zentimeter Spiel ab. Erst mit diesen Zahlen sollten Sie ein Lagerregal bestellen – alles andere ist Raten mit Rücksenderisiko.

Lieferumfang und Ebenenzahl prüfen

Achten Sie darauf, ob alle Fachböden im Preis enthalten sind. Manche Angebote wirken günstig, weil Ebenen separat berechnet werden. Prüfen Sie außerdem, ob zusätzliche Böden nachbestellbar sind – so bleibt Ihr Lagerregal flexibel, wenn sich das Sortiment später ändert.

Preis pro Quadratmeter Ablagefläche

Rechnen Sie den Preis auf die tatsächliche Fachfläche um: Euro pro Quadratmeter. Diese Kennzahl macht Angebote vergleichbar, unabhängig von Breite und Ebenenzahl. Ein günstiges Lagerregal mit drei Ebenen ist pro Quadratmeter oft teurer als ein solides Modell mit fünf Ebenen.

Sicherheit und Wartung von Lagerregalen

Lagerregale sind wartungsarm, aber nicht wartungsfrei. Kontrollieren Sie ein- bis zweimal jährlich die Steckverbindungen, die Standfüße und die Beschichtung. Diese fünf Minuten verhindern, dass sich kleine Probleme über Jahre zu größeren entwickeln – gerade bei täglichem Zugriff im Betrieb.

Steckverbindungen nachkontrollieren

Nach den ersten Wochen unter Last setzen sich Steckverbindungen leicht. Ein kurzer Kontrollgang mit dem Gummihammer bringt lockere Traversen wieder auf Sitz. Machen Sie das nach dem ersten vollständigen Beladen und danach jährlich – so bleibt die volle Traglast der Lagerregale erhalten.

Prüfpflichten im gewerblichen Umfeld

Im gewerblichen Bereich gelten für Lagereinrichtungen erweiterte Anforderungen, unter anderem regelmäßige Sichtprüfungen und die Dokumentation von Schäden. Klären Sie im Zweifel mit Ihrer Berufsgenossenschaft, welche Vorgaben für Ihre Lagerregale gelten – die Anforderungen unterscheiden sich je nach Branche deutlich.

Häufige Fragen zum Lagerregal

Wie viel Gewicht trägt ein Fachboden?

Je nach Breite und Tiefe tragen die Fachböden 100 bis 250 Kilogramm bei gleichmäßiger Verteilung. Schmale Modelle erreichen höhere Werte, weil kurze Traversen sich weniger durchbiegen. Die Angabe für ein Lagerregal gilt immer für flächig verteilte Last, nicht für Punktlasten.

Muss ein Lagerregal an der Wand befestigt werden?

Bei sachgemäßer Beladung von unten nach oben steht es frei sicher. Eine Wandbefestigung ist trotzdem empfehlenswert bei hohen Modellen, unebenen Böden und in Bereichen mit regelmäßigem Personenverkehr. Zwei Winkel an den oberen Eckprofilen genügen für einen zuverlässigen Kippschutz.

Sind die Fachbodenhöhen verstellbar?

Bei Stecksystemen ja. Sie entlasten die Ebene, lösen die Traversen mit dem Gummihammer und setzen sie in der gewünschten Höhe wieder ein. Damit lässt sich ein Lagerregal jederzeit an verändertes Lagergut anpassen, ohne dass Sie neue Teile nachbestellen müssen.

Kann ich ein Lagerregal alleine aufbauen?

Bei Breiten bis 120 Zentimetern ist das gut machbar. Ab 150 Zentimetern wird eine zweite Person beim Einsetzen der oberen Traversen und beim Aufrichten sehr hilfreich. Planen Sie je nach Größe 20 bis 60 Minuten Montagezeit pro Einheit ein.

Eignen sich Lagerregale auch für den Privatgebrauch?

Ja, viele Kunden nutzen sie im Keller, in der Garage oder im Hobbyraum. Die Anforderungen sind sehr ähnlich: hohe Lasten, Feuchtigkeit, unebene Böden. Ein Lagerregal ist dort deutlich langlebiger als handelsübliche Wohnraumregale und trägt ein Vielfaches an Gewicht.

Kann ich später weitere Einheiten ergänzen?

Ja, modulare Systeme lassen sich in beide Richtungen erweitern. Voraussetzung sind gleiche Tiefe, gleiche Profilhöhe und kompatible Traversen. Notieren Sie Modellbezeichnung und Maße, damit spätere Ergänzungen bündig anschließen und die Ebenen auf einer durchgehenden Linie bleiben.

Unsere Lagerregale von ALLSHELF

Alle Modelle sind steckbar, pulverbeschichtet und ohne Schrauben aufgebaut. Wählen Sie zuerst die Tiefe passend zu Ihrem Raum, dann Breite und Höhe. Wer eine ganze Wand oder einen kompletten Raum ausstatten möchte, findet in den Sets die wirtschaftlichste Lösung.

  • Schwerlastregale – die komplette Übersicht aller Größen, Tiefen und Breiten für Lager, Werkstatt, Garage und Keller.
  • Eckregale – Komplettsets – Eckelement plus zwei Regalzeilen, um ungenutzte Raumecken vollständig nutzbar zu machen.
  • Schwerlastregal-Sets – mehrere Einheiten im Set für ganze Wände oder einen komplett ausgestatteten Lagerraum.

Unsicher bei der Auswahl? Messen Sie alle freien Wandlängen und die lichte Deckenhöhe, notieren Sie Störstellen wie Rohre und Zählerkästen und ziehen Sie fünf Zentimeter Spiel ab. Danach entscheiden Sie nur noch zwischen 40 und 60 Zentimetern Tiefe – und finden Ihr passendes Lagerregal in wenigen Minuten.