Reifenregal – Reifen und Kompletträder platzsparend einlagern
Ein Reifenregal schafft Ordnung dort, wo Sommer- und Winterräder sonst als Stapel den Boden blockieren. Ob in der Garage, im Keller, in der Werkstatt oder im Reifenhandel: Mit einem Reifenregal lagern Sie Reifen und Kompletträder übersichtlich, luftig und ohne Druckstellen. In dieser Kategorie finden Sie Modelle für zwei bis viereinhalb Radsätze – vom kompakten Reifenregal 8 Reifen bis zum großen Reifenregal 18 Reifen für den gewerblichen Einsatz.
Was ist ein Reifenregal und welche Vorteile bietet es?
Ein Reifenregal ist ein Schwerlastregal mit mehreren Ebenen, das speziell auf Breite, Tiefe und Gewicht von Reifen ausgelegt ist. Statt Räder übereinander zu stapeln, liegen sie nebeneinander auf offenen Traversen. Das verhindert Verformungen der Reifenflanken, sorgt für Luftzirkulation und macht jedes einzelne Rad sofort zugänglich. Ein Reifenregal nutzt außerdem die Raumhöhe statt der Grundfläche.
Aufbau und Konstruktion eines Reifenregals
Die meisten Modelle bestehen aus vier Eckwinkelprofilen aus Stahl und mehreren Traversenebenen, die eingesteckt oder verschraubt werden. Viele Ausführungen sind steckbar und kommen ganz ohne Schrauben aus. Wichtig ist, dass die Auflagetiefe zum Reifendurchmesser passt: Ein Reifenregal mit 30 bis 45 Zentimetern Tiefe deckt die gängigen Pkw-Größen zuverlässig ab.
Traglast: Wie viel hält ein Reifenregal aus?
Entscheidend ist die Traglast pro Ebene, nicht die Gesamtlast. Ein Pkw-Reifen wiegt acht bis zwölf Kilogramm, ein Komplettrad mit Felge 15 bis 30 Kilogramm. Vier Kompletträder pro Ebene ergeben also schnell 100 Kilogramm. Ein belastbares Reifenregal sollte deshalb mindestens 100 bis 150 Kilogramm pro Ebene tragen – mit Reserve für größere SUV-Räder.
Reifenregal 8 Reifen – die kompakte Lösung für zwei Radsätze
Das Reifenregal 8 Reifen ist der Klassiker für den privaten Haushalt. Es nimmt genau zwei komplette Radsätze auf, also Sommer- und Winterräder eines Fahrzeugs, oder die Räder von zwei Autos einer Saison. Mit zwei bis drei Ebenen bleibt es niedrig genug für Kellerräume mit begrenzter Deckenhöhe und passt in fast jede Garagenecke.
Für wen lohnt sich ein Reifenregal 8 Reifen?
Wer ein Fahrzeug fährt und zweimal jährlich wechselt, ist mit dem Reifenregal 8 Reifen optimal bedient. Sie lagern den nicht genutzten Satz oben, der aktuelle Satz bleibt am Fahrzeug – die freie Ebene dient als Ablage für Werkzeug, Wagenheber oder Radkappen. Größere Modelle wären hier überdimensioniert und würden unnötig Stellfläche kosten.
Platzbedarf und Aufstellort
Ein Reifenregal 8 Reifen benötigt typischerweise rund 180 bis 200 Zentimeter Breite und etwa 45 Zentimeter Tiefe. Damit steht es problemlos an einer Garagenwand, ohne die Autotür zu blockieren. Planen Sie zehn Zentimeter Abstand zur Wand ein: Das erleichtert das Beladen und sorgt für bessere Luftzirkulation hinter dem Reifenregal.
Reifenregal 12 Reifen – mehr Kapazität für Familie und Zweitwagen
Das Reifenregal 12 Reifen ist die richtige Wahl, sobald zwei Fahrzeuge im Haushalt stehen oder ein Ersatzsatz dazukommt. Mit drei Ebenen à vier Rädern lagern Sie drei komplette Radsätze auf derselben Grundfläche wie beim kleineren Modell. Der Zugewinn kommt allein aus der Höhe – die Stellfläche in der Garage bleibt praktisch unverändert.
Reifenregal 12 Reifen für Kompletträder mit Felge
Kompletträder sind schwerer als lose Reifen, deshalb zählt hier die Traglast besonders. Ein Reifenregal 12 Reifen mit 150 Kilogramm pro Ebene trägt vier SUV-Kompletträder mühelos. Beladen Sie immer von unten nach oben und legen Sie die schwersten Räder auf die unterste Ebene. So bleibt der Schwerpunkt tief und das Reifenregal absolut standsicher.
Ebenenabstand richtig wählen
Der Abstand zwischen den Ebenen muss zum Reifendurchmesser passen. Für 16- bis 18-Zoll-Räder rechnen Sie mit 65 bis 75 Zentimetern Höhe pro Fach. Bei verstellbaren Traversen lässt sich das Reifenregal exakt anpassen – ein großer Vorteil, wenn unten breite SUV-Räder und oben schmalere Kompaktwagenreifen lagern sollen.
Reifenregal 18 Reifen – für Werkstatt und Reifenhandel
Das Reifenregal 18 Reifen richtet sich an gewerbliche Nutzer, Kfz-Betriebe und Reifenhändler mit hohem Lagerumschlag. Mit drei Ebenen à sechs Rädern nehmen Sie viereinhalb Radsätze auf einer einzigen Regaleinheit auf. Mehrere Einheiten nebeneinander gereiht ergeben eine durchgehende Lagerwand, die den verfügbaren Raum maximal effizient ausnutzt.
Reifenregal 18 Reifen im Saisonlager
Im Frühjahr und Herbst entscheidet die Zugriffsgeschwindigkeit über den Durchsatz. Beschriften Sie jede Ebene des Reifenregals mit Kundennummer oder Kennzeichen und arbeiten Sie mit einem festen Nummernschema. Das Reifenregal 18 Reifen bietet dafür genug Fläche, um ganze Kundensätze zusammenhängend abzulegen – Suchzeiten sinken damit im Tagesgeschäft spürbar.
Mehrere Reifenregale kombinieren
Ab etwa 40 eingelagerten Rädern lohnt es sich, mehrere Einheiten in einer Reihe aufzustellen. Halten Sie zwischen zwei Regalzeilen mindestens 90 Zentimeter Gang frei, damit Räder bequem getragen werden können. Ein Reifenregal an der Wand plus eine freistehende Zeile in der Raummitte ist die effizienteste Anordnung für rechteckige Lagerräume.
Reifenregal oder Felgenbaum – was ist besser?
Der Felgenbaum nimmt genau vier Kompletträder auf und ist damit die Lösung für ein Fahrzeug. Ein Reifenregal skaliert dagegen: acht, zwölf oder achtzehn Räder auf derselben Grundfläche. Wer mehr als einen Radsatz lagert, fährt mit dem Reifenregal deutlich platzeffizienter und günstiger pro gelagertem Rad. Der Felgenbaum punktet nur bei sehr kleinem Bedarf.
Reifenregal und Wandhalterung im Vergleich
Wandhalterungen sparen den letzten Zentimeter Bodenfläche, setzen aber eine tragfähige Wand und Bohrungen voraus. In Mietgaragen oder bei Hohlblockwänden scheidet das oft aus. Ein Reifenregal steht frei, benötigt kein Bohren, ist sofort einsatzbereit und lässt sich jederzeit umstellen oder wieder zerlegen – der pragmatischere Weg für die meisten Nutzer.
Reifenregal in Garage, Keller und Carport aufstellen
Der ideale Lagerort ist kühl, trocken, dunkel und gut belüftet. In der Garage stellen Sie das Reifenregal an die Längswand, damit die Fahrzeugtüren frei bleiben. Prüfen Sie vor dem Kauf die Deckenhöhe und die Türbreite: Ein dreietagiges Reifenregal erreicht schnell 180 Zentimeter Gesamthöhe und muss durch den Zugang passen.
Reifenregal im feuchten Keller
Kellerräume sind oft feucht. Ein Reifenregal hebt die Reifen vom Boden ab, sodass keine Staunässe entsteht und Luft von allen Seiten zirkulieren kann. Vermeiden Sie die Nähe zu Heizungen, Ölbehältern oder Elektromotoren – Wärme und Ozon lassen Gummi schneller altern. Ein ebener Untergrund ist Voraussetzung für die Standsicherheit.
Material und Verarbeitung: Worauf es beim Reifenregal ankommt
Achten Sie auf Materialstärke, Steckverbindungen und Oberflächenschutz. Ein hochwertiges Reifenregal nutzt Stahlprofile mit ausreichender Wandstärke und Traversen, die formschlüssig einrasten statt nur aufzuliegen. Wackelnde Verbindungen sind ein Warnsignal. Kunststoff-Standfüße schützen den Boden und verhindern, dass Feuchtigkeit vom Estrich in die Profile zieht.
Pulverbeschichtung und Korrosionsschutz
Reifen bringen nach der Wintersaison Salzreste und Feuchtigkeit ins Lager. Eine saubere Pulverbeschichtung schützt das Reifenregal dauerhaft vor Flugrost und ist widerstandsfähiger als einfacher Lack. Kontrollieren Sie besonders die Auflagekanten, denn dort scheuert der Reifen beim Einlagern. Kleine Beschädigungen sollten Sie ausbessern, bevor sich Rost darunter ausbreitet.
Steckbares Reifenregal ohne Schrauben
Schraubenlose Stecksysteme sind in wenigen Minuten aufgebaut und benötigen im Idealfall nur einen Gummihammer. Der Vorteil zeigt sich beim Umzug oder bei Umbauten: Ein steckbares Reifenregal lässt sich ebenso schnell wieder zerlegen und andernorts aufstellen. Verschraubte Systeme sind marginal steifer, kosten aber deutlich mehr Montagezeit.
Reifenregal montieren – Schritt für Schritt
Legen Sie zuerst alle Teile bereit und prüfen Sie die Stückzahl anhand der Anleitung. Dann zwei Eckprofile mit den untersten Traversen verbinden, die zweite Seite ergänzen und die weiteren Ebenen von unten nach oben einsetzen. Richten Sie das Reifenregal abschließend im Stand aus, damit alle vier Füße gleichmäßig auf dem Boden aufliegen.
Reifenregal sicher beladen
Immer von unten nach oben beladen und die schwersten Räder ganz unten ablegen. Verteilen Sie die Last gleichmäßig über die Ebenenbreite, statt alles auf eine Seite zu legen. Räder sollten nicht mehr als wenige Zentimeter über die Traversen hinausragen. Bei hohen Modellen empfiehlt sich zusätzlich eine Wandbefestigung als Kippschutz.
Reifen richtig einlagern: Praxistipps
Reinigen Sie die Räder vor dem Einlagern gründlich: Steinchen aus dem Profil entfernen, Bremsstaub und Streusalz abwaschen, anschließend vollständig trocknen lassen. Erst danach kommen sie ins Reifenregal. Luftdichte Folien sind nicht nötig und fördern eher Kondenswasser – wichtiger sind ein kühler Standort und ungehinderte Luftzirkulation um jedes Rad.
Kompletträder und Reifen ohne Felge lagern
Kompletträder können liegend oder hängend gelagert werden, weil die Felge den Reifen in Form hält. Reifen ohne Felge sollten stehend lagern und alle vier bis sechs Wochen etwas gedreht werden. Ein Reifenregal eignet sich für beide Varianten, weil die offenen Traversen sowohl stehende als auch liegende Lagerung erlauben.
Räder kennzeichnen und Luftdruck erhöhen
Markieren Sie jedes Rad vor dem Abnehmen mit VL, VR, HL und HR, damit Sie beim nächsten Wechsel korrekt tauschen und den Verschleiß gleichmäßig verteilen. Notieren Sie Profiltiefe und Einlagerungsdatum. Erhöhen Sie den Luftdruck um etwa 0,5 bar – das entlastet die Reifenflanken über die gesamte Standzeit im Reifenregal.
Reifenregal kaufen – die wichtigsten Kaufkriterien
Vier Punkte entscheiden: Anzahl der Räder, Traglast pro Ebene, Regaltiefe und Gesamthöhe. Rechnen Sie eher großzügig, denn Radgrößen wachsen mit jedem Fahrzeugwechsel. Ein Reifenregal mit einer Ebene Reserve kostet wenig Aufpreis, verhindert aber, dass Sie in zwei Jahren erneut kaufen müssen. Prüfen Sie außerdem die maximale Reifenbreite.
Welches Reifenregal für welche Radanzahl?
Ein Fahrzeug mit Sommer- und Winterrädern: Reifenregal 8 Reifen. Zwei Fahrzeuge oder ein zusätzlicher Ersatzsatz: Reifenregal 12 Reifen. Werkstatt, Reifenhandel oder mehrere Fahrzeuge im Fuhrpark: Reifenregal 18 Reifen. Diese einfache Faustregel deckt fast alle Anwendungsfälle ab und verhindert sowohl Unterdimensionierung als auch unnötig große Anschaffungen.
Häufige Fragen zum Reifenregal
Wie viel Gewicht trägt eine Ebene im Reifenregal?
Gängige Modelle tragen 100 bis 200 Kilogramm pro Ebene bei gleichmäßiger Lastverteilung. Vier Pkw-Kompletträder wiegen zusammen etwa 80 bis 120 Kilogramm, vier SUV-Räder bis zu 140 Kilogramm. Die Herstellerangabe gilt immer für flächig verteilte Last – punktuelle Belastung an einer Stelle sollten Sie im Reifenregal vermeiden.
Kann ein Reifenregal auch andere Sachen lagern?
Ja, ein Reifenregal ist im Grunde ein Schwerlastregal und eignet sich ebenso für Kisten, Werkzeug, Farbeimer oder Gartengeräte. Wenn Sie kleinteilige Gegenstände lagern möchten, legen Sie eine Holz- oder Spanplatte auf die Traversen. So entsteht eine geschlossene Ablagefläche, ohne dass etwas durchfallen kann.
Muss ein Reifenregal an der Wand befestigt werden?
Bei sachgemäßer Beladung von unten nach oben steht ein Reifenregal frei sicher. Eine zusätzliche Wandbefestigung ist trotzdem empfehlenswert, wenn das Regal hoch baut, Kinder Zugang zum Raum haben oder der Boden leicht uneben ist. Zwei Winkel an den oberen Eckprofilen genügen dafür in der Regel völlig.
Wie lange dürfen Reifen eingelagert bleiben?
Eine Saison von etwa sechs Monaten ist unproblematisch. Reifen altern jedoch auch ungenutzt: Ab rund sechs Jahren sollten Sie den Zustand kritisch prüfen, ab zehn Jahren gehören sie ersetzt. Das DOT-Kennzeichen auf der Flanke verrät das Produktionsdatum. Ein Reifenregal verlängert die Nutzbarkeit indirekt, weil es Druckstellen zuverlässig verhindert.
Unsere Reifenregale von ALLSHELF
Alle Modelle sind steckbar, pulverbeschichtet und in wenigen Minuten ohne Schrauben aufgebaut. Wählen Sie das Reifenregal nach der Anzahl der Räder, die Sie tatsächlich einlagern – lieber eine Ebene mehr als zu knapp kalkuliert.
- Reifenregal 8 Reifen – für zwei komplette Radsätze. Die kompakte Lösung für ein Fahrzeug mit Sommer- und Winterrädern in Garage oder Keller.
- Reifenregal 12 Reifen – für drei Radsätze. Ideal für Zweitwagen, Familienhaushalte oder einen zusätzlichen Ersatzsatz.
- Reifenregal 18 Reifen – für viereinhalb Radsätze. Die Großraumlösung für Werkstatt, Kfz-Betrieb und Reifenhandel.
Sie sind unsicher bei der Größe? Rechnen Sie einfach die Räder zusammen, die dauerhaft im Lager stehen sollen, und wählen Sie das nächstgrößere Reifenregal. Der Aufpreis ist gering, der Nutzen über die Jahre erheblich.






