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Felgenbaum – Kompletträder platzsparend und sicher lagern

Ein Felgenbaum bringt Ordnung dorthin, wo Kompletträder sonst im Weg liegen: in die Garage, den Keller, die Werkstatt oder den Lagerbereich eines Reifenhändlers. Statt vier Räder übereinander auf den Boden zu stapeln, hält ein Felgenbaum die Kompletträder aufrecht, luftig und übersichtlich. Das schont die Reifenflanken, spart Stellfläche und erleichtert den saisonalen Radwechsel enorm. In dieser Kategorie finden Sie Modelle vom klassischen Standmodell bis zum Felgenbaum fahrbar mit Rollen – passend für Pkw, SUV und Transporter.

Was ist ein Felgenbaum und wofür wird er eingesetzt?

Ein Felgenbaum ist ein senkrechter Ständer mit mehreren Auflagearmen, auf denen Kompletträder einzeln abgelegt werden. Jedes Rad liegt frei auf zwei Armen, ohne dass das Gewicht der darüberliegenden Räder auf ihm lastet. Genau darin liegt der Vorteil gegenüber dem klassischen Stapeln: Der Reifen wird nicht dauerhaft verformt. Verwendet wird ein Felgenbaum überall dort, wo Sommer- und Winterräder saisonal eingelagert werden.

Aufbau und Konstruktion eines Felgenbaums

Die meisten Modelle bestehen aus einer stabilen Mittelsäule aus Stahlrohr, einem breiten Standfuß und vier Auflagearmen. Die Arme sind je nach Ausführung fest verschweißt oder höhenverstellbar eingesteckt. Ein guter Felgenbaum steht auch vollständig beladen absolut kippsicher, weil der Standfuß deutlich über den Raddurchmesser hinausragt. Achten Sie auf Materialstärke und Schweißnähte – daran erkennt man einen belastbaren Felgenbaum sofort.

Traglast: Wie viel hält ein Felgenbaum aus?

Übliche Modelle tragen zwischen 100 und 200 Kilogramm Gesamtlast, also rund 25 bis 50 Kilogramm pro Auflageebene. Ein Pkw-Komplettrad wiegt je nach Größe 15 bis 25 Kilogramm, ein SUV-Rad kann 30 Kilogramm und mehr erreichen. Wählen Sie einen Felgenbaum mit Reserve: Wer heute 17-Zoll-Räder lagert, hat morgen vielleicht 20-Zoll-Räder. Die angegebene Traglast sollte immer die schwersten Räder abdecken, die realistisch gelagert werden.

Felgenbaum fahrbar – mobil durch Werkstatt und Garage

Ein Felgenbaum fahrbar ist mit vier Lenkrollen ausgestattet und lässt sich auch voll beladen bewegen. Das ist überall dort Gold wert, wo Räder nicht am Lagerort montiert werden: in der Werkstatt, im Reifenhandel oder in der Doppelgarage, in der der Stellplatz wechselt. Statt vier Räder einzeln zu tragen, rollen Sie den kompletten Satz an den Einsatzort. Rückenschonender und schneller geht es nicht.

Felgenbaum fahrbar mit Bremsrollen und Lenkrollen

Sinnvoll sind zwei Lenkrollen mit Feststellbremse und zwei ohne. So bleibt der Felgenbaum fahrbar wendig, steht aber sicher, sobald die Bremsen arretiert sind. Achten Sie auf Rollen mit weichem Belag: Sie laufen leiser, überrollen Bodenfugen problemlos und hinterlassen keine Spuren auf Estrich oder Fliesen. Harte Kunststoffrollen sind günstiger, aber auf unebenem Werkstattboden deutlich schwergängiger.

Für wen lohnt sich ein fahrbarer Felgenbaum?

Ein fahrbarer Felgenbaum lohnt sich für Betriebe mit häufigem Radwechsel, für Hobbyschrauber mit mehreren Fahrzeugen und überall dort, wo die Lagerfläche flexibel genutzt wird. Wer den Felgenbaum dagegen einmal im Halbjahr in eine feste Kellerecke stellt, fährt mit einem stationären Modell günstiger. Die Rollen kosten Aufpreis und heben die Ladehöhe leicht an – bei niedrigen Kellerdecken ein Punkt, den man mitrechnen sollte.

Felgenbaum 20 Zoll – die richtige Größe für große Räder

Moderne SUV, Kombis und E-Fahrzeuge fahren immer häufiger auf 19, 20 oder 21 Zoll. Ein Felgenbaum 20 Zoll ist deshalb kein Nischenprodukt mehr, sondern Standardbedarf. Entscheidend sind zwei Maße: der Abstand der Auflagearme zueinander und die Gesamthöhe. Beides muss zur Reifenhöhe passen, damit sich die Räder nicht gegenseitig berühren und die Flanken frei bleiben.

Felgenbaum 20 Zoll: Reifenbreite und Armabstand

Breite Reifen brauchen mehr vertikalen Abstand. Ein Felgenbaum 20 Zoll sollte pro Ebene mindestens 30 bis 35 Zentimeter Luft bieten, damit auch Reifen mit 275er oder 295er Breite sauber liegen. Bei höhenverstellbaren Armen lässt sich der Abstand exakt an den vorhandenen Radsatz anpassen. Das ist der praktischste Weg, einen Felgenbaum für unterschiedliche Fahrzeuge im Haushalt nutzbar zu machen.

Felgenbaum für 15, 16 und 17 Zoll

Für klassische Kompakt- und Mittelklassewagen reichen kompaktere Modelle völlig aus. Ein Felgenbaum für 15 bis 17 Zoll baut niedriger, passt problemlos unter niedrige Kellerdecken und kostet weniger. Wichtig ist trotzdem ein ausreichend breiter Standfuß, denn die Kippsicherheit hängt nicht an der Radgröße allein, sondern am Verhältnis von Standfläche zu Ladehöhe. Im Zweifel lieber ein Modell mit größerer Grundfläche wählen.

Reifenbaum oder Felgenbaum – wo liegt der Unterschied?

Die Begriffe werden im Alltag synonym verwendet, technisch gibt es aber einen Unterschied. Ein Reifenbaum nimmt Reifen auf, ein Felgenbaum ist auf Kompletträder ausgelegt – also Reifen inklusive Felge und damit deutlich schwerer. Praktisch heißt das: Ein Felgenbaum ist meist stabiler dimensioniert und höher belastbar. Wer Kompletträder lagert, sollte im Zweifel immer zum Felgenbaum greifen.

Reifenbaum für Reifen ohne Felge

Ein Reifenbaum ist die günstigere Wahl, wenn ausschließlich lose Reifen ohne Felge eingelagert werden. Diese wiegen nur acht bis zwölf Kilogramm und sollten idealerweise stehend gelagert werden. Ein Reifenbaum mit gerader Auflage erfüllt das gut. Sobald aber auch nur ein Satz Kompletträder dazukommt, ist ein Felgenbaum die bessere Investition, weil er beide Varianten problemlos aufnimmt.

Felgenbaum für Garage, Keller und Carport

In der Garage ist Fläche kostbar. Ein Felgenbaum benötigt weniger als einen halben Quadratmeter Grundfläche und nimmt trotzdem einen kompletten Radsatz auf. Damit gewinnen Sie Platz, den vorher ein liegender Stapel blockiert hat. Stellen Sie den Felgenbaum am besten an eine Wand, aber nicht direkt daran – ein paar Zentimeter Abstand erleichtern das Be- und Entladen erheblich.

Felgenbaum im Keller richtig aufstellen

Kellerräume sind oft feucht und schlecht belüftet. Ein Felgenbaum hilft hier doppelt: Die Räder stehen erhöht, haben keinen Bodenkontakt und werden rundum von Luft umspült. Achten Sie auf einen ebenen Untergrund und prüfen Sie die Deckenhöhe, bevor Sie bestellen. Ein voll beladener Felgenbaum mit vier 20-Zoll-Rädern erreicht schnell 160 bis 180 Zentimeter Gesamthöhe.

Material und Verarbeitung: Worauf es beim Felgenbaum ankommt

Qualität erkennt man an drei Punkten: Rohrstärke, Schweißnähte und Oberflächenschutz. Ein hochwertiger Felgenbaum verwendet Stahlrohr mit mindestens 1,2 Millimetern Wandstärke und durchgehend saubere Schweißverbindungen an den Armaufnahmen. Wackelige Steckverbindungen ohne Verschraubung sind ein Warnsignal. Der Standfuß sollte breit ausgeführt und idealerweise mit Kunststoffkappen gegen Kratzer versehen sein.

Pulverbeschichtung und Korrosionsschutz

Feuchte Reifen bringen Wasser mit ins Lager, gerade nach der Wintersaison mit Streusalzresten. Eine hochwertige Pulverbeschichtung schützt den Felgenbaum dauerhaft vor Flugrost und ist unempfindlicher als einfacher Lack. Prüfen Sie besonders die Auflagearme: Dort scheuert die Felge beim Auflegen. Beschädigte Beschichtung sollte man ausbessern, damit sich kein Rost unter die Schicht arbeitet.

Auflagearme mit Kunststoffummantelung

Alufelgen sind empfindlich. Auflagearme mit Kunststoffummantelung oder aufgesteckten Schutzkappen verhindern Kratzer an der Felgenschulter – besonders wichtig bei polierten oder lackierten Leichtmetallfelgen. Wenn Ihr Felgenbaum blanke Stahlarme hat, hilft ein einfacher Trick: Schaumstoffrohr aus dem Baumarkt über die Arme ziehen. Das kostet wenige Euro und schützt die Felgen zuverlässig über Jahre.

Felgenbaum montieren – so geht es schnell

Die Montage ist unkompliziert und in zehn bis fünfzehn Minuten erledigt. Zuerst wird der Standfuß mit der Mittelsäule verschraubt, anschließend werden die Auflagearme eingesteckt oder verschraubt. Ziehen Sie alle Schrauben erst handfest an, richten Sie den Felgenbaum aus und ziehen Sie dann final fest. Werkzeug liegt bei den meisten Modellen bei, ein Maulschlüssel oder Akkuschrauber beschleunigt die Sache aber deutlich.

Felgenbaum richtig beladen

Immer von unten nach oben beladen und mit den schwersten Rädern beginnen. Das hält den Schwerpunkt tief und den Felgenbaum stabil. Legen Sie jedes Rad mittig auf beide Arme, sodass es sauber aufliegt und nicht seitlich übersteht. Beim Entladen umgekehrt vorgehen: erst oben abnehmen, dann nach unten arbeiten. Ein einseitig beladener Felgenbaum kann sonst kippen.

Reifenlagerung: Tipps für die Einlagerung

Vor dem Einlagern sollten die Räder gereinigt und getrocknet werden. Steinchen aus dem Profil entfernen, Bremsstaub abwaschen, Salzreste gründlich abspülen. Anschließend luftdicht verpacken ist nicht nötig – wichtiger sind ein kühler, dunkler und trockener Standort. Der Felgenbaum sorgt dafür, dass die Räder frei stehen und keine Feuchtigkeit zwischen den Laufflächen eingeschlossen wird.

Kompletträder stehend oder liegend lagern?

Kompletträder dürfen liegend oder hängend gelagert werden, weil die Felge den Reifen in Form hält. Reifen ohne Felge sollten dagegen stehend gelagert und gelegentlich gedreht werden. Ein Felgenbaum eignet sich für beide Varianten, weil jedes Rad einzeln aufliegt. Erhöhen Sie den Luftdruck vor der Einlagerung um etwa 0,5 bar – das entlastet die Reifenflanken zusätzlich.

Räder kennzeichnen und Position notieren

Markieren Sie jedes Rad vor dem Abnehmen mit Kreide oder Aufklebern: VL, VR, HL, HR. So können Sie beim nächsten Wechsel korrekt tauschen und den Verschleiß gleichmäßig verteilen. Notieren Sie zusätzlich Profiltiefe und Datum. Ein kleiner Aufkleber am Felgenbaum mit den Daten des Radsatzes spart im Herbst viel Sucherei und macht die Einlagerung nachvollziehbar.

Felgenbaum, Wandhalterung oder Reifenregal?

Die Wandhalterung spart am meisten Bodenfläche, setzt aber eine tragfähige Wand und Bohren voraus. Ein Reifenregal nimmt mehrere Radsätze auf und lohnt sich ab acht Rädern. Der Felgenbaum ist der Kompromiss für ein bis zwei Fahrzeuge: kein Bohren, sofort einsatzbereit, jederzeit umstellbar. Für die typische Privatgarage ist der Felgenbaum deshalb in den meisten Fällen die praktischste Lösung.

Felgenbaum mit Abdeckhaube

Eine passende Schutzhaube hält Staub, Licht und Feuchtigkeit von den Reifen fern. UV-Strahlung lässt Gummi schneller altern, deshalb ist eine Abdeckung besonders bei Lagerung im Carport oder in hellen Räumen sinnvoll. Viele Modelle bieten eine Haube als Zubehör an. Achten Sie darauf, dass sie atmungsaktiv ist – vollständig luftdichte Folien fördern Kondenswasser am Felgenbaum.

Felgenbaum kaufen – die wichtigsten Kaufkriterien

Prüfen Sie vor dem Kauf vier Punkte: maximale Radgröße, Traglast pro Ebene, Gesamthöhe und ob Sie einen Felgenbaum fahrbar oder stationär benötigen. Rechnen Sie beim Reifendurchmesser immer etwas Reserve ein. Wer heute 17 Zoll fährt, wechselt beim nächsten Fahrzeug oft auf größere Räder – ein Felgenbaum mit verstellbaren Armen bleibt dann langfristig nutzbar.

Felgenbaum für Werkstatt und Reifenhandel

Im gewerblichen Einsatz zählen andere Kriterien: hohe Umschlagfrequenz, robuste Rollen und schnelle Beladbarkeit. Ein Felgenbaum fahrbar mit 200 Kilogramm Traglast ist hier Standard. Für größere Lagermengen empfiehlt sich die Kombination aus mehreren fahrbaren Einheiten für den Tagesbedarf und einem stationären Reifenregal für die Saisonlagerung. So bleiben Wege kurz und die Fläche effizient genutzt.

Häufige Fragen zum Felgenbaum

Wie viele Räder passen auf einen Felgenbaum?

Standardmodelle nehmen genau vier Kompletträder auf, also einen kompletten Satz. Einzelne Ausführungen bieten fünf Ebenen für ein zusätzliches Ersatzrad. Mehr als vier bis fünf Räder sind aus Stabilitätsgründen nicht sinnvoll, weil der Schwerpunkt sonst zu hoch wandert. Für größere Mengen ist ein Reifenregal die passendere Lösung.

Kann ein Felgenbaum auch draußen stehen?

Grundsätzlich ja, empfehlenswert ist es nicht. Direkte Sonneneinstrahlung und Nässe belasten sowohl die Reifen als auch die Beschichtung. Wenn der Felgenbaum im Carport steht, sollten Sie unbedingt eine Abdeckhaube verwenden und regelmäßig auf Rostansätze kontrollieren. Im Innenbereich hält das Material deutlich länger.

Passt ein Felgenbaum 20 Zoll auch für kleinere Räder?

Ja, ein Felgenbaum 20 Zoll nimmt kleinere Radgrößen problemlos auf. Umgekehrt funktioniert es nicht: Ein kompaktes Modell für 16 Zoll bietet großen Rädern zu wenig Abstand zwischen den Ebenen. Wenn Sie unsicher sind oder mehrere Fahrzeuge versorgen, wählen Sie das größere Modell – idealerweise mit höhenverstellbaren Auflagearmen.

Wie lange kann man Räder auf dem Felgenbaum lagern?

Eine Saison, also rund sechs Monate, ist völlig unproblematisch. Reifen altern grundsätzlich auch ungenutzt; ab etwa sechs Jahren sollte man den Zustand kritisch prüfen. Der Felgenbaum selbst verlängert die Haltbarkeit indirekt, weil er Druckstellen und Verformungen durch Stapeln zuverlässig verhindert und die Räder gut belüftet stehen.

Unsere Felgenbäume von ALLSHELF

Beide Modelle sind auf Kompletträder ausgelegt, pulverbeschichtet und in wenigen Minuten montiert. Der Unterschied liegt in der maximalen Reifenbreite: Wählen Sie den Felgenbaum passend zu Ihrem Radsatz, damit die Reifenflanken frei liegen und sich die Räder nicht berühren.

  • Felgenbaum 225 mm – für Kompletträder bis 225 mm Reifenbreite. Die kompakte Variante für Kleinwagen, Kompakt- und Mittelklasse mit 15 bis 17 Zoll.
  • Felgenbaum 295 mm – für Kompletträder bis 295 mm Reifenbreite. Die breite Ausführung für SUV, Transporter und Fahrzeuge mit 19, 20 oder 21 Zoll.

Im Zweifel ist der Felgenbaum 295 mm die flexiblere Wahl, weil er auch schmalere Räder problemlos aufnimmt. Wer ausschließlich Standardgrößen lagert, fährt mit dem Felgenbaum 225 mm platzsparender und günstiger.